words per minute
5
Joki2009
00:00
Speed
Der süße Duft eines großen Leides schwebt über dem Land.
Rauchsäulen steigen auf im gehen im bleieren Himmel auf; ein Mann liegt da und träumt von grünen Feldern und Flüssen, aber er erwacht an einem Morgen, an dem es keinen Grund zum Aufwachen gibt.
Die Erinnerung an ein verlorenes Paradies sucht ihn heim. Aus seiner Jugend oder aus einem Traum, er weiß es nicht genau.
Er ist ewig an eine Welt gebunden, die dahingeschieden ist. Es ist nicht genug, es ist nicht genug.
Sein Blut ist gefroren und mit Grauen geronnen, seine Knie haben gezittert und in der Nacht nachgegeben. Seine Hand ist im Moment der Wahrheit erschlafft, sein Schritt hat geschwankt.
Eine Welt, eine Seele. Die Zeit vergeht, der Fluss fließt dahin.
Und er spricht zum Fluss von verlorener Liebe und Zerfall. Und diese strudelnde Verführung antwortet mit ihrer Stille. Fließt dunkel und beschwerlich hin zu einem öligen Meer. Eine schreckliche Anspielung dessen, was da kommen wird.
Es gibt einen unaufhörlichen Wind, der durch diese Nacht weht. Und in meinen Augen ist Staub, der mir die Sicht verwehrt.
Und Stille, die so viel lauter als Worte von gebrochenen Versprechen spricht.