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yumalon
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Die Erregung wird durch die fortlaufende Bildung von Aktionspotentialen weitergeleitet. Die Axonmembran muss an jeder Stelle depolarisiert werden.
Eine bestimmte Stelle der Axonmembran wird gereizt und ein Aktionspotential wird ausgelöst. Dabei wird die Membranstelle von ca. -70 mV auf ca. 30 mV depolarisiert, indem sich Natrium-Ionenkanäle öffnen und positive Natrium-Ionen in das Zellinnere strömen.
Zwischen der umgepolten Membranstelle und den unerregten Nachbarregionen bildet sich eine Ladungsdifferenz, da an der erregten Membranstelle nun mehr positive Ionen im Axoninnenraum sind als im unerregten Zustand. Ausgleichsströmchen fließen von der erregten Membranstelle in die Nachbarbereiche und depolarisieren die Membran dort ebenfalls. Bei Erreichung des Schwellenwerts bildet sich dort ein neues Aktionspotential.
Die Erregung kann nur in eine Richtung laufen (von dem Axonhügel aus in Richtung der Endknöpfchen), da durch die Refraktärzeit verhindert wird, dass an einem gerade gereizten Membranbereich unmittelbar darauf noch einmal ein Aktionspotential ausgelöst wird.