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moon04
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Falls du zu den drei Leuten gehören solltest, die von der ganzen Debatte noch nichts mitbekommen haben, erkläre ich noch einmal schnell, was eigentlich passiert ist.
Letzte Woche hat bei der Fußball-Europameisterschaft Deutschland gegen Ungarn gespielt und es wurde geplant, dass aufgrund des aktuellem Pridemonths das Stadion in den Regenbogenfarben leuchten sollte. Dies wurde einige Tage vor dem Spiel von der UEFA verboten und sorgte für einen gewaltigen Shitstorm bei eben dieser, weil diese Entscheidung als Homophobie abgetan wurde.
Aber war diese Entscheidung wirklich so schlecht? Um das herauszufinden schauen wir uns die am häufigsten verwendeten Argumente an, warum diese Entscheidung richtig war.
Argument 1: Mitgliedern der LGBTQ+ community geht es in Deutschland doch gut
Diese Leute geht es laut Regierung zwar gut und sie seien gleichberechtigt, aber in der Realität sieht das anders aus. Es gibt immer wieder Angriffe auf Homosexuelle, Homophobie ist besonders bei älteren Menschen noch weit verbreitet und Männer die in den letzten 12 Monaten Geschlechtsverkehr mit anderen Männern hatten dürfen kein Blut spenden, da sie ja AIDS und andere Geschlechtskrankheiten haben könnten, um nur einige Dinge zu nennen. Die Ehe von gleichgeschlechtlichen Paaren ist ebenfalls erst seit 2017 erlaubt, wobei auch noch viele Leute dagegen gestimmt haben.
Argument 2: Die UEFA sollte sich aus solchen Themen heraushalten und neutral bleiben
Diesem Punkt stimme ich zu, da die UEFA nicht dazu verpflichtet ist sich zu solchen Themen zu äußern oder statements abzugeben. Durch das Verbot der Regenbogenfarben haben sie aber eine Politische Aussage getätigt, das konnte auch nicht vermieden werden. Bei dieser Entscheidung konnte man nicht neutral bleiben, da man sich nur für oder gegen das Regenbogen-Stadion entscheiden konnte.
Argument 3: Fußball hat nichts mit Politik zu tun
Diese Aussage ist einfach falsch, der Fußball wird von der Regierung schon lange als politisches Mittel genutzt. Große Politiker und Politikerinnen bekommen extra Plätze im Stadion und es werden Länder von Wettbewerben ausgeschlossen. Immer wieder setzen sich Länder für verschiedene Dinge ein, es gibt unter anderem auch Proteste der Spieler selbst gegen Rassismus oder andere Probleme. Demnach macht die Aussage “Fußball hat nichts mit Politik zu tun” keinen Sinn.
Man sollte auch noch zusätzlich erwähnen, dass die Aktion noch einen weiteren Hintergrund hatte. In Ungarn wurde vor kurzem ein Gesetz beschlossen, welches homosexuellen Paaren das adoptieren von Kindern verbietet. Das dieses Gesetz homophob und Menschenverachtend ist, muss ich hoffentlich niemandem erklären. Kindern ohne Familie wird ein Elternhaus verwehrt, wenn dieses Elternhaus von dem klassischen Familienbild abweicht.
Auch aus diesem Grund war geplant das Stadion in den Farben des Regenbogens erleuchten zu lassen, um ein Zeichen gegen die menschenverachtende Entscheidung der ungarischen Regierung zu setzen.
Ich denke man konnte meine Meinung zu diesem Thema ganz gut herauslesen.
Doch was ist eure Meinung zu diesem Thema? Stimmt ihr meinen Aussagen zu oder findet ihr, dass die UEFA richtig gehandelt hat?
Bewertet diesen Text gerne um zu zeigen, wie sehr ihr meinen Aussagen zustimmt.
Grüße gehen außerdem an alle raus, die den Text komplett abgeschrieben haben.
Ok Tschüss