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Mxrco__1808
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Da ich in den nächsten fünf Tagen auch meinen Laptop nicht benutzen darf, habe ich heute die Schreibmaschine aus dem Keller geholt. Weil sie nun mal nicht so leise ist wie ein Laptop, war meine Familie weniger erfreut. Vorhin bin ich dann fast verzweifelt, als ich vergeblich versucht habe, ein neues Löschband einzusetzen. Wer glaubt schon, jemals in eine Situation zu kommen, in der man dieses Wissen nötig hat? Außerdem vermisse ich das Word-Dokument, in dem ich jederzeit an einer beliebigen Stelle etwas ändern kann. Am nächsten Tag stehe ich vor dem Problem, wie ich ohne Internet herausfinden kann, wann welcher Film im Kino läuft. Aber ohne Internet ist das fast unmöglich. Immer wenn ich anrufe, sagt mir nur eine Computerstimme, dass die Programmansage eingestellt wurde. Schließlich weist mich meine Schwester sanft darauf hin, dass das Kinoprogramm auch in der Zeitung zu finden sei. Irgendwie muss ich das übersehen haben. Ich merke immer mehr: Ohne Handy muss ich besser vorausplanen. Es ist nun der 3. Tag ohne Handy und Internet. Wegen jeder Kleinigkeit, bei der ich sonst einfach schnell eine kurze Nachricht geschickt hätte, muss ich jetzt mit dem Festnetz telefonieren. Ohne Handy oder Laptop zu faulenzen, ist ganz schön schwer. Am 4. Tag vermisse ich meinen MP3-Player besonders auf dem Weg zur Schule. Jetzt höre ich ja immer, worüber sich die Leute in der Straßenbahn unterhalten. Und das interessiert mich, ehrlich gesagt, überhaupt nicht. Dann kommt der letzte Tag ohne Handy. Ich werde immer hippeliger, weil ich nicht mitbekomme, wenn mir jemand eine E-Mail schreibt. Normalerweise wäre das ja zu verkraften. Aber seit die Schule wieder angefangen hat, ist es für mich doch wieder wichtiger, meine E-Mails checken zu können. Meine Bilanz: Ich fand das Experiment für fünf Tage ganz spannend, auch um zu sehen, ob ich überhaupt fünf Tage lang ohne Handy auskommen kann. Aber Hand aufs Herz: Viel länger hätte ich diesen Selbstversuch auch wirklich nicht machen wollen. Ich merke gerade, wie meine Vorfreude wächst: Um Mitternacht kann ich mein Handy wieder anschalten. Endlich! Da ich in den nächsten fünf Tagen auch meinen Laptop nicht benutzen darf, habe ich heute die Schreibmaschine aus dem Keller geholt. Weil sie nun mal nicht so leise ist wie ein Laptop, war meine Familie weniger erfreut. Vorhin bin ich dann fast verzweifelt, als ich vergeblich versucht habe, ein neues Löschband einzusetzen. Wer glaubt schon, jemals in eine Situation zu kommen, in der man dieses Wissen nötig hat? Außerdem vermisse ich das Word-Dokument, in dem ich jederzeit an einer beliebigen Stelle etwas ändern kann. Am nächsten Tag stehe ich vor dem Problem, wie ich ohne Internet herausfinde kann, wann welcher Film im Kino läuft. Aber ohne Internet ist das fast unmöglich. Immer wenn ich anrufe, sagt mir nur eine Computerstimme, dass die Programmansage eingestellt wurde. Schließlich weist mich meine Schwester sanft darauf hin, dass das Kinoprogramm auch in der Zeitschrift zu finden sei. Irgendwie muss ich das übersehen haben. Ich merke immer mehr: Ohne Handy muss ich besser vorausplanen. Es ist nun der 3. Tag ohne Hand und Internet. Wegen jeder Kleinigkeit, bei der ich sonst einfach schnell eine kurze Nachricht geschickt hätte, muss ich jetzt mit dem Festnetz telefonieren. Ohne Handy oder Laptop zu faulenzen, ist ganz schön schwer. Am 4. Tag vermisse ich meinen MP3-Player besonders auf dem Weg zur Schule. Jetzt höre ich ja immer, worüber sich die Leute in der Straßenbahn unterhalten. Und das interessiert mich, ehrlich gesagt, überhaupt nicht. Dann kommt der letzte Tag ohne Handy. Ich werde immer hippeliger, weil ich nicht mitbekomme, wenn mir jemand ein E-Mail schreibt. Normalerweise wäre das ja zu verkraften. Aber seit die Schule wieder angefangen hat, ist es für mich doch wieder wichtiger, meine E-Mails checken zu können. Meine Bilanz: Ich fand das Experiment für fünf Tage ganz spannend, auch um zu sehen, ob ich überhaupt fünf Tage lang ohne Handy auskommen kann. Aber Hand aufs Herz: Viel länger hätte ich diesen Selbstversuch auch wirklich nicht machen wollen. Ich merke gerade, wie meine Vorfreude wächst: Um Mitternacht kann ich mein Handy wieder anschalten. Endlich!