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Typist_4554381
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Der Himmel sank in Purpur nieder,
als schweige selbst die Ewigkeit.
Auf kaltem Stein verklangen Lieder,
verloren in der Abendzeit.
Ein Mantel wehte schwer im Winde,
bestickt mit Glanz vergangner Pflicht.
Und über Täler, Wald und Zinnen
fiel langsam Gottes letztes Licht.
Kein Jubel brach durch diese Stunde,
kein Horn erklang, kein Volk trat nah.
Nur fern, aus tiefer Herzenswunde,
war noch ein stilles Amen da.
Die Krone lag in mattem Scheine,
doch keine Hand griff stolz danach.
Denn Macht wird klein, wenn eine Seele
vor Gottes Angesicht erwacht.
Er stand allein auf hoher Schwelle,
wo Reich und Himmel sich berührn.
Die Nacht erhob sich, gross und helle,
als wollte sie sein Herz entführn.
Doch in dem Blick lag keine Klage,
kein Hass, kein wildes Aufbegehr.
Nur Würde aus vergangnen Tagen
und Schmerz, so tief wie jedes Meer.
Da fiel ein Licht durch dunkle Wolken,
nicht grell, nicht laut, doch rein und klar.
Als hätte Gott selbst kurz gesprochen,
dass nichts umsonst gewesen war.